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Wenn Essen dein Leben (mit)bestimmt

Bei Essstörungen: Hypnose und Ernährungspsychologie in Dübendorf, Zürich

Vielleicht kreisen deine Gedanken ständig ums Essen oder Nicht-Essen und nehmen viel zu viel Raum in deinem Alltag ein. Vielleicht erlebst du Essanfälle, hältst dich an immer strengere Regeln. Oder möchtest essen können, doch Angst, Ekel oder körperliche Reaktionen machen es dir schwer. Du weisst längst, dass etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist und trotzdem lässt es sich nicht einfach verändern.

Gemeinsam schauen wir genauer hin auf Auslöser, Gefühle, innere Muster und Erfahrungen, die dein Essverhalten oder deine Essstörung prägen, und arbeiten mit Hypnose und Ernährungspsychologie daran, Belastendes zu lösen. Damit wieder mehr Ruhe, Vertrauen und Selbstbestimmung möglich werden und das Essen nicht länger den Takt in deinem Leben vorgibt.

Essprobleme können ganz unterschiedlich aussehen

Vielleicht erlebst du wiederkehrende Essanfälle, isst bei Stress, Frust oder anderen Gefühlen oder dein Alltag wird zunehmend von Regeln rund um gesundes und richtiges Essen bestimmt. Vielleicht verlagert sich das Essen immer stärker in den Abend oder die Nacht. Oder du möchtest vielfältiger essen, doch Angst, Ekel, bestimmte Konsistenzen oder körperliche Reaktionen machen es dir schlicht unmöglich.

So unterschiedlich sich diese Schwierigkeiten zeigen, so verschieden können auch ihre Hintergründe sein. Hier findest du die Angebote, die zu deinem Anliegen passen könnten.

Wobei ich dich unterstützen kann

Binge Eating, Essanfälle & emotionales Essen

Wenn Essen zum Ventil wird oder du immer wieder das Gefühl hast, nicht mehr aufhören zu können.

Gemeinsam gehen wir den Auslösern und Mustern auf den Grund, damit du wieder selbstbestimmter und entspannter essen kannst.

Bulimie

Wenn sich Essanfälle, Gegenmassnahmen, Kontrolle und Schuldgefühle zu einem belastenden Kreislauf verbinden.

In der Begleitung arbeiten wir daran, diesen Kreislauf zu lösen und wieder mehr Vertrauen in dich und dein Essverhalten zu gewinnen.

Anorexie

Wenn Essen, Nicht-Essen, Gewicht oder Bewegung immer mehr deinen Alltag bestimmen und Gedanken an deinen Körper und die Angst zuzunehmen viel Raum einnehmen.

 Gemeinsam schauen wir auf die Muster und inneren Themen, die dich festhalten, damit wieder mehr Vertrauen und Sicherheit entstehen können.

Orthorexie & Clean Eating

Wenn gesundes Essen immer mehr Regeln braucht und die Angst, etwas Falsches zu essen, deinen Alltag einschränkt.

Wir schauen hinter den Anspruch, alles richtig machen zu müssen, damit Essen wieder freier und selbstbestimmter werden kann.

Night Eating & nächtliches Essen

Wenn Essen am Abend oder in der Nacht zu deinem Tagesablauf gehört – manchmal erwartet, manchmal regelrecht eingeplant.

Gemeinsam schauen wir auf die Zusammenhänge mit Schlaf, Stress, Essverhalten und früheren Erfahrungen, damit sich dieser Kreislauf lösen und wieder mehr Ruhe und Selbstbestimmung entstehen kann.

ARFID, selektives & heikles Essen

Wenn du vielfältiger essen möchtest, es aber aufgrund von Angst, Ekel, Konsistenzen oder körperlichen Reaktionen schlicht nicht kannst.

Die Begleitung orientiert sich an deinen persönlichen Hürden und unterstützt dich dabei, Schritt für Schritt mehr Sicherheit und Vertrauen beim Essen zu gewinnen.

Wenn Angst auch das Essen bestimmt

Emetophobie & Angst vor Erbrechen

Wenn du vielfältiger essen möchtest, es aber aufgrund von Angst, Ekel, Konsistenzen oder körperlichen Reaktionen schlicht nicht kannst.

Gemeinsam schauen wir auf die Auslöser der Angst und arbeiten daran, Belastendes zu lösen, damit du beim Essen und im Alltag wieder mehr Sicherheit, Vertrauen und Freiheit gewinnst.

drei Kreise als Symbol für die ganzheitlichen ernährungspsychologische Beratung bei der Behandlung von Bulimie und Essstörungen.

In meiner Praxis begegne ich jedem Menschen mit seiner persönlichen Geschichte. Hinter einem Essverhalten können ganz unterschiedliche Erfahrungen, Gefühle und Muster stehen, und jede Person braucht eine individuelle Begleitung. Gemeinsam schauen wir darauf, was bei dir mitwirkt und wo wir ansetzen können, um Belastendes zu lösen.

Essstörungen haben viele Gesichter

Bei allen Essstörungen bestimmt das Essen oder Nicht-Essen den Alltag der Betroffenen. Es beeinflusst den Tagesablauf, die berufliche Tätigkeit sowie Gefühle und Beziehungen zu anderen Menschen. Der Leidensdruck der betroffenen Menschen ist hoch, mit Folgen in allen Lebensbereichen.

Im Zentrum von vielen Essstörungen steht ein tiefes Ringen um Kontrolle und Verständnis – nicht nur in Bezug auf das Essen oder das Körperbild, sondern auch hinsichtlich der eigenen Emotionen und des Selbstwertgefühls. Ein häufig verbindendes Thema ist das Bedürfnis, das eigene Leben und die eigenen Gefühle zu steuern, oft über das Essen oder Nicht-Essen.

Diese Kontrollversuche sind selten nur auf das Essen beschränkt. Sie spiegeln vielmehr eine innere Welt voller Kämpfe wider – Kämpfe mit Selbstakzeptanz, mit ungelösten emotionalen Schmerzen und mit dem Wunsch nach Ordnung in einem Leben, das manchmal chaotisch und unkontrollierbar erscheint. Essen wird somit zu einer Sprache – einer Sprache, die von tiefen psychologischen Bedürfnissen, von Schmerz und von der Suche nach Akzeptanz erzählt.

Essstörungen kurz erklärt

Anorexia Nervosa – Magersucht

Anorexie nervosa, oft einfach als Magersucht bekannt, ist eine Essstörung, die durch ein extrem niedriges Körpergewicht, eine intensive Angst vor Gewichtszunahme und eine verzerrte Wahrnehmung des eigenen Körperbildes charakterisiert ist. Menschen mit Anorexie schränken ihre Nahrungsaufnahme stark ein und sind oft besessen von Gedanken an Essen, Kalorien und Gewicht. Diese Störung ist nicht nur ein physisches, sondern auch ein tiefgreifendes psychologisches Leiden, das eine umfassende Behandlung erfordert.

Bulimie nervosa

Bulimie nervosa, oft als Ess-Brech-Sucht bezeichnet, ist durch wiederkehrende Episoden von Essanfällen gefolgt von kompensatorischem Verhalten wie Erbrechen, Fasten oder übermässiger Bewegung gekennzeichnet. Dieser Zyklus von Essanfällen und anschliessenden Reinigungsversuchen spiegelt den Versuch wider, Kontrolle über das Essen und das Körpergewicht zu gewinnen, führt jedoch oft zu schweren emotionalen und physischen Problemen. Menschen mit Bulimie kämpfen häufig im Stillen, da ihr Körpergewicht oft im normalen Bereich liegt.

Binge Eating Störung

Binge Eating Disorder ist gekennzeichnet durch wiederkehrende Episoden von unkontrollierten Essanfällen, während denen eine ungewöhnlich große Menge an Nahrung in einem relativ kurzen Zeitraum konsumiert wird, oft gepaart mit einem Gefühl des Kontrollverlusts. Im Gegensatz zu Bulimie folgen diesen Essanfällen keine regelmässigen kompensatorischen Massnahmen wie Erbrechen. Binge Eating führt häufig zu körperlichen Beschwerden und ist eng mit psychologischen Problemen wie Scham, Schuldgefühlen und einem negativen Selbstbild verbunden.

Orthorexie – «gesund Essen»

 
Orthorexie ist eine weniger bekannte, aber zunehmend anerkannte Essstörung, die durch eine obsessive Beschäftigung mit «gesunder» Ernährung charakterisiert ist. Personen mit Orthorexie sind extrem auf die Qualität und Reinheit ihrer Nahrung fixiert und vermeiden oft eine Vielzahl von Lebensmitteln, die sie als ungesund einstufen. Diese Besessenheit kann zu einer unausgewogenen Ernährung und zu sozialer Isolation führen, da das Essen ausserhalb der strikten Ernährungsregeln als inakzeptabel angesehen wird.

Night Eating Syndrom

 
Night Eating Syndrom (NES) ist gekennzeichnet durch wiederholte Episoden nächtlichen Essens. Menschen mit diesem Syndrom verzehren oft einen grossen Teil ihrer täglichen Kalorienzufuhr nach dem Abendessen und haben Schwierigkeiten einzuschlafen oder durchzuschlafen, ohne zu essen. Dieses Muster führt nicht nur zu körperlichen Problemen, sondern ist auch oft mit Stress, Angstzuständen und Depressionen verbunden. Es ist mehr als nur ein «schlechtes Gewohnheitsessen»; es spiegelt tiefere psychologische und emotionale Probleme wider.

ARFID, restriktives Essen

ARFID, restriktives Essen
Avoidant/Restrictive Food Intake Disorder (ARFID), auch bekannt als selektives Essen, geht über normale Nahrungsmittelvorlieben oder -abneigungen hinaus. Personen mit ARFID zeigen eine extreme Sensitivität gegenüber Geschmack, Geruch, Textur oder dem Aussehen von bestimmten Lebensmitteln und vermeiden diese konsequent. Diese Vermeidung kann zu ernährungsbedingten Mängeln und sozialen Schwierigkeiten führen. Im Gegensatz zu Anorexie ist ARFID nicht mit einer Besorgnis über Körperbild oder Gewicht verbunden.

Weitere Formen und Mischbilder

Sportanorexie, oft auch als Anorexie

Sportanorexie, oft auch als Anorexia athletica bekannt, ist eine Essstörung, die durch eine zwanghafte und übermässige Beschäftigung mit Sport und Fitness charakterisiert ist. Dies geht oft Hand in Hand mit restriktiven Essgewohnheiten, wobei das Hauptziel darin besteht, Fett zu minimieren und die Muskeldefinition zu maximieren. Personen mit Sportanorexie definieren ihren Selbstwert häufig über ihre sportliche Leistung und Körpererscheinung, was zu ernsthaften psychischen und physischen Gesundheitsrisiken führen kann.

Sportbulimie 

Sportbulimie ist eine Essstörung, die durch eine Kombination von übermässigem Essen mit exzessiven Sporttreiben gekennzeichnet ist. Dabei wird intensives Training genutzt, um die durch Essen aufgenommenen Kalorien zu «kompensieren». Dieses Verhalten kann zur Vernachlässigung anderer Lebensbereiche, zur körperlichen Erschöpfung und zu ernsthaften psychischen Belastungen führen. Personen mit Sportbulimie sind häufig in einem emotionalen Konflikt gefangen, wobei der Selbstwert stark an die körperliche Leistung und das Aussehen gebunden ist.

Chew and Spit – Kauen und Ausspucken

Chew and Spit beschreibt ein Verhalten, bei dem Personen grosse Mengen an Nahrung kauen, aber vor dem Schlucken wieder ausspucken. Diese Praxis wird oft von Menschen mit einer gestörten Beziehung zum Essen angewendet, die den Geschmack von Nahrung geniessen wollen, aber Angst vor Gewichtszunahme haben. Chew and Spit kann zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen und ist oft mit Scham und Geheimhaltung verbunden.

Pica-Syndrom

Pica-Syndrom ist eine Essstörung, bei der Personen nicht nahrhafte und nicht essbare Substanzen wie Erde, Kreide, Haare oder Plastik konsumieren. Dieses Verhalten tritt häufig bei Kindern, aber auch bei Erwachsenen auf, insbesondere bei Personen mit Entwicklungsstörungen. Pica kann zu schwerwiegenden gesundheitlichen Komplikationen führen und erfordert eine sorgfältige medizinische und psychologische Betreuung.

Ruminations- und Regurgitationsstörung

Ruminationssyndrom ist eine seltene Essstörung, bei der bereits geschluckte Nahrung wieder in den Mund hochgewürgt, erneut gekaut und dann entweder erneut geschluckt oder ausgespuckt wird. Dies geschieht meist unwillkürlich und ohne Übelkeit oder Ekel. Das Ruminationssyndrom kann bei Säuglingen, Kindern und Erwachsenen auftreten und ist oft mit anderen psychischen Störungen verbunden. Es kann zu Gewichtsverlust, Mangelernährung und anderen gesundheitlichen Problemen führen.

Sonstige

Essstörungen passen nicht immer eindeutig in eine einzelne Kategorie. Manche zeigen Merkmale verschiedener Störungsbilder oder erfüllen einzelne Diagnosekriterien nicht vollständig. Die ICD-11 berücksichtigt solche Ausprägungen unter den sonstigen näher bezeichneten beziehungsweise nicht näher bezeichneten Fütter- oder Essstörungen.

 

 

Verwandte Themen

Manchmal steht nicht allein das Essverhalten im Vordergrund. Je nachdem, was dich beschäftigt, kann auch einer dieser Themenbereiche für dich interessant sein.

Abnehmen & Gewicht halten

Wenn du vor allem dein Gewicht verändern oder langfristig stabilisieren möchtest und dabei alte Essmuster, Heisshunger oder Food Noise eine Rolle spielen.

Schlaf, Entspannung & körperliche Beschwerden

Wenn nächtliches Essen, innere Unruhe oder Schlafprobleme eng mit deinem Essverhalten verbunden sind.

Ängste, Stress & innere Blockaden

Wenn Ängste, innere Anspannung oder andere belastende Themen über das Essverhalten hinaus eine Rolle spielen.

Wie ich dich begleite

Die Basis bilden Ernährungspsychologie und Hypnosetherapie. Je nachdem, was dein Essverhalten beeinflusst, können auch EMDR oder Duftkommunikation in die Begleitung einfliessen. Düfte setze ich gerne ergänzend in der ursachenorientierten Hypnose ein. Manchmal zeigt sich auch erst während der Sitzung, was es gerade braucht. Du musst dich deshalb vor der ersten Sitzung noch nicht für eine Methode entscheiden.

Ernährungspsychologische Beratung

Hypnosetherapien

Duftkommunkiation /Duft-Coaching

EMDR-Coaching

Wie die Termine konkret ablaufen, erfährst du auf den beiden Seiten zum Ablauf der ernährungspsychologischen Beratung rsp Hypnosetherapie.

Bereit, neue Pfade zu gehen?

Gemeinsam arbeiten wir daran, dass wieder mehr Ruhe ins Essen kommt, du dir selbst vertrauen und selbstbestimmt entscheiden kannst. Starte mit einem kostenlosen Infogespräch oder buche deinen ersten Termin direkt.